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Alt 02.02.2018, 11:14
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Oche_Alaaf_1958 Oche_Alaaf_1958 ist offline
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Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Wird dies im übrigen dann in Leserkommentaren kritisiert, passiert folgendes:

14.12.17 - 11:11 Uhr

Leser: "Ich habe den Pauli Artikel jetzt noch mal in der Printausgabe gelesen und muss sagen, dass es einfach nur zum heulen und unverschämt ist, 2 Tage vor dem Jubiläums- und Spitzenspiel gegen Köln so einen Artikel rauszuhauen.


Alleine schon der Aufmacher

"Finanzielle Altlasten: Alemannia und die teuren chinesischen Strohhalme"

trieft von Zynik und Negativismus. Und setzt sich in dem gesamten Artikel fort mit Formulierungen wie

"...nahm die Panik zu in Alemannias... eine Einigung mit interessierten ..... rückte in weite Ferne, ...Schreckgespenst ...... flatterte wieder am Tivoli..... Aachens Funktionäre versuchten..... mit allerlei Aktivitäten zu verhindern.... Genutzt haben .........nichts mehr....blieb defizitär...mussten bezahlt werden.....verschlang nach Recherchen unserer Zeitung () ein Vorhaben, das öffentlich nicht bekannt wurde.....Herausgekommen ist nichts....schwierige Situation... jeden Strohhalm ergreifen wollte....Auswirkungen.......fallen uns...vor die Füße. Fehlbetrag ....aufgetürmt....existenzgefährdend...."

Man bekommt dabei einfach den Eindruck, dass Ihr redakteur Herr Pauli mit aller Gewalt jeden Strohhalm sucht, um Alemannia irgendwie vorführen und gegen sie schreiben zu können.

Anstatt mal zu schreiben, was Kilic für eine klasse Arbeit macht, wie gut sich die Low Budget Truppe schlägt, den Spitzenreiter rausfordert und an der Tabellenspitze anklopft, dass es wieder Spaß macht zum Tivoli zu gehen,

anstatt zu schreiben, dass bei der Alemannia endlich wieder solide gearbeitet und gewirtschaftet wird, dass der neue Geschäftsführer eine klasse Arbeit mit Leib und Seele macht und dass es sich wieder lohnt, zum Tivoli zu gehen und Alemannia zu unterstützen, am besten direkt am Samstag,

nur Suhlen, Suhlen und sich nochmals Suhlen und Laben im Misthaufen. Nee nee, Herr Pauli, so nicht. Auch nicht um den Preis, sich beim FC Sportchef irgendwelche Sporen zu verdienen."

Antwort AZ:

"...... liebe Kommentatoren,
wir möchten Ihren kritischen Anmerkungen gerne antworten. Grundsätzlich gesagt: Es ist Aufgabe eine regionalen Tageszeitung, über das Geschehen in ihrer Region zu berichten, neutral und sachlich. Dies geschieht unabhängig davon, ob das Berichtenswerte erfreulich oder unerfreulich ist. Wir berichten auch über Unangenehmes, wir hinterfragen und decken gegebenenfalls auf.
Das ist unsere Aufgabe in der Gesellschaft. Es ist nicht der Job von Journalisten, eine Institution, einen Verein oder eine Partei aktiv zu „unterstützen“, ebensowenig, wie ihr oder ihm gezielt zu schaden. Eine Tageszeitung ist nicht das Propagandamedium oder die Hauspostille eines Vereins, einer Institution oder einer Partei.
Wir berichten über Ereignisse und Sachverhalte, die bedeutsam sind und existieren - und zwar dann, wenn sie bedeutend sind und wenn sie eintreten. Wir werden nicht bewusst für die Öffentichkeit wichtige Informationen zurückhalten, um einseitig Partei für oder gegen eine Institution zu ergreifen. Ebensowenig werden wir gezielt zu einem bestimmten Zeitpunkt Informationen veröffentlichen, um aktiv in Vereins- oder Parteipolitik einzugreifen. Das ist nicht unsere Rolle und nicht unsere Aufgabe".
Ach ja, es gab auch noch eine Antwort an die AZ:

14.12.17 - 13:21 Uhr

Leser:

"Um ganz ehrlich zu sein, grundlegend haben sie sich dermaßen allgemein und in alle Richtungen absichernd geäußert, dass es naturgemäß niemanden geben wird, der einer solchen Darlegung zunächst widersprechen oder sie in Frage stellen würde.

Was sie dabei allerdings übersehen, oder geflissentlich weglassen, ist, dass sie auf den Kern dessen, um was es hier eigentlich geht, nicht im Geringsten eingehen, will heißen, mit Verallgemeinern kann man auch Sachen totschweigen oder derartig kaschieren, dass sie der eigenen Argumentation immer und in jedem Fall zu pass werden.

Von daher ist Ihre vorgegebene Neutralität in der Berichterstattung nicht mehr als ein Fake, weil sie in Wahrheit alleine schon durch die Auswahl der Themen, Berichte u. Kommentare bei der schier unendlichen Fülle an möglichen Informationen nicht neutral oder unparteiisch sind und auch gar nicht sein können.

Dies liegt sicherlich in der Natur der Sache, aber entscheidend und vertrauenswürdig ist wohl nur der, der dazu steht und seine Haltungen, seine Parteilichkeit offen u. transparent macht und dazu steht, ganz im Gegensatz zu dem Neutralitätsgeheuchel, dass es als solches in Wahrheit nicht wirklich gibt und vielmehr die tatsächlichen Intentionen kaschiert.

In diesem Zusammenhang, um es dann auf die gegebene Situation herunterzubrechen, ist es sehr wohl gesetzt und gewollt, zu welchem Zeitpunkt sie sich wie und in welcher Art über einen Verein, in diesem Falle hier Alemannia Aachen, äußern."


Sehr wohl können sie einen Schwerpunkt auf die Sünden der Vergangenheit setzen und sich daran festbeißen, alles auf Kopf stellen und hinterfragen, oder aber sie können zunächst den Fokus auf die Gegenwart, in diesem Falle die durchaus überraschend gute und positive Entwicklung legen und sich mit dessen Perspektiven beschäftigen oder sich gar daran erfreuen.

All dies ist möglich und im Rahmen ihrer gestalterischen Freiheit machbar.

Wenn sie sich nun aber schon für die Beschäftigung mit dem Destruktiven festlegen, dann stehen sie bitte auch dazu und wundern sich nicht, wenn sie die dafür gerechtfertigte Kritik zu hören bekommen."
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