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Alt 17.01.2010, 11:52
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Sieg und Niederlage

Zwei Spiele innerhalb von vier Tagen absolvierten unsere Volleyballdamen in der Bundesliga, die mit einem Sieg und einer Niederlage endeten. Was am Mittwoch gegen den Aufsteiger SV Sinsheim als hartes Stück Arbeit begann, wurde schließlich zur sicheren Angelegenheit: Mit einer starken Annahmeleistung und einer gehörigen Portion Willenskraft sicherte sich die Alemannia die Ligapunkte Fünf und Sechs und gewann damit auch gegen en dritten Aufsteiger der Liga.

700 Fans in der Neuköllner Straße sahen zwei über weite Strecken kampfstarke Mannschaften, von denen die Alemannia letztlich die größere Entschlossenheit an den Tag legte. „Aachen wollte den Sieg mehr“, so Sinsheims Trainer Rudi Sonnenbichler hinterher. Anika Brinkmann, die zuletzt beim strapaziösen Auswärtsauftritt in Dresden gefehlt hatte, konnte ebenso wie Rita Liliom sowohl auf Ihren Paradepositionen wie auch in der Abwehr überzeugen. „Ich bin zufrieden“, sagte Aachens Nummer Fünf hinterher, „so kann es weitergehen“. Auch Anna Rönnbäck, in den ligaweiten Blockstatistiken Aachens Beste, stand felsenfest am Netz und konnte nebenbei auch noch mehrfach punkten. Nach der knappen und unglücklichen Niederlage im letzten Heimspiel gegen Sonthofen war der Sieg eine offensichtliche Genugtuung für Stefan Falters Schützlinge, wie auch für die treuen Zuschauer.

Am Samstag hingegen hatten unsere „Ladies in Black“ vor 1050 Zuschauern gegen den heimischen VC Wiesbaden beim 0:3 keine Chance. Gegen den souverän agierenden neuen Tabellenführer wurde es lediglich gegen Ende des dritten Satzes spannend, ehe nach knapp 70 Spielminuten der Abend gelaufen war. „Wiesbaden hat uns vorgeführt, wie man in dieser Liga mit hervorragendem Aufschlagspiel zum Erfolg kommt“, analysierte Aachens Trainer Stefan Falter hinterher.

Die Gastgeber aus Hessens Landeshauptstadt ließen von Beginn an keinen Zweifel über die Kräfteverhältnisse an diesem Abend aufkommen und holten sich über Punktestände von 9:1 und 17:4 den ersten Satz mit 25:11. Das mit zahlreichen deutschen und internationalen Nationalspielerinnen bestückte Team aus Wiesbaden legte auch im zweiten Abschnitt mächtig vor und erspielte sich eine komfortable und nie gefährdete Führung. Nachdem es bereits 21:9 gestanden hatte, legte die Alemannia noch einmal zu und verkürzte den Abstand auf 22:14, danach ließ der Favorit aus der hessischen Landeshauptstadt allerdings keinen Aachener Punkt mehr zu. Die Alemannia war in beiden Sätzen mit den Aufschlägen des VC nur mäßig zurechtgekommen und schaffte es ihrerseits nicht, „Druck aufzubauen und die starken Mittelblockerinnen mal in Verlegenheit zu bringen“, kommentierte der Aachener Coach.

Nach der Pause gingen seine Schützlinge dann endlich einmal selbst mit 2:0 in Führung und kamen überhaupt etwas besser in Tritt. Stefan Falter sah im dritten Satz eine verbesserte Vorstellung im Aachener Annahme- und Aufschlagspiel: „In der Pause konnten wir uns neu sortieren. Die Mädels sind danach mehr Risiko gegangen, es lief im dritten Satz deutlich besser“. Bis zum 9:9 konnten Alexandra Preiss und Co. den dritten Durchgang ausgeglichen gestalten, bis zum 12:11 für Wiesbaden blieben sie dran, ehe das Team von Xiaojun Yang wieder aufs Gaspedal drückte und mit einer sicheren Serie auf 19:11 davon zog. Noch einmal gelangen den „Ladies in Black“ einige Punkte, sie verkürzten den Rückstand auf ein beachtliches 22:18 und wehrten nach dem 24:20 noch drei Wiesbadener Matchbälle ab, ehe der Tabellenzweite mit 25:23 den Sack zumachen und seinen zehnten Saisonerfolg feiern konnte.

„Wir haben es leider nicht geschafft, unser zuletzt gezeigtes Potential abzurufen. Das wir dann letztlich doch nicht so weit von einem Satzerfolg waren, zeigt aber das sich mein Team nicht hat unterkriegen lassen“, gewann der Trainer der Partie schließlich noch etwas Positives ab. Für die Alemannia, die nach dieser Niederlage vorerst auf den elften Tabellenplatz abgerutscht ist, steht nun ein spielfreies Wochenende an, Grund dafür ist der All-Star-Day in Dresden, wo Esther Stahl und Jana-Franziska Poll die schwarz-gelben Farben im Nord-Auswahlteam vertreten werden. Das nächste Pflichtspiel steigt am 30. Januar in der halle an der Neuköllner Straße, wenn die Roten Raben aus Vilsbiburg zu Gast sind.


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