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Alt 29.12.2009, 21:31
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Tolle Kulisse – aber keine Punkte

So lange hatte schon lange kein Volleyballspiel mehr in Aachen gedauert. Doch nach 126 Minuten reiner Spielzeit stand die unglückliche Niederlage fest. In einem hart umkämpften Spiel mit zahlreichen Klasseaktionen auf beiden Seiten entführten letztlich die Gäste aus dem Allgäu im spannenden Tie-Break zwei Punkte aus der mit 1500 Zuschauern ausverkauften Halle an der Neuköllner Straße.

Angeführt von Routinier Alexandra Preiss legte die Alemannia zunächst mächtig los: Nach einem 5:0-Start blieb es über weite Strecken des Durchgangs bei einer halbwegs komfortablen Führung, die schließlich mit einem 25:18-Erfolg endete. Starke Aufschläge von Mareike Hindriksen und Esther Stahl trugen entscheidenden Anteil bei. Sonthofen wirkte konsterniert, wechselte ein ums andere Mal, konnte aber letztlich nicht mehr entscheidend zulegen.

Ausgeglichen verlief der zweite Satz, die Rekordkulisse wurde mit teilweise hochklassigem Volleyball verwöhnt. Die Fehler auf Seiten der Aachenerinnen aber häuften sich jetzt, gleichzeitig stabilisierten die Allgäuerinnen ihre Blockarbeit und kamen auch im Angriff besser zurecht. Mit starken Aufschlägen sorgten unter anderem Hana Kovarova und Liv Sauer-Fortes für echte Gefahr. Die „Ladies in Black“ gaben in Satz zwei eine komfortable 16:12-Führung ab und auch ein 21:19 brachte nicht die ausreichende Sicherheit. Die Gäste hatten schließlich das entscheidende Glück des Tüchtigen und erkämpften sich ein 25:22 zum Satzausgleich.

Ohne die am Oberschenkel verletzte Jana Franziska Poll präsentierte sich Stefan Falters Team im dritten Satz zunächst von ihrer unsicheren Seite. 5:1 hieß es bereits für Sonthofen, ehe eine Angabeserie von Alexandra Preiss das Team wieder ins Spiel brachte. Auch die Einwechslung von Matilda Wikander sorgte in der Folge für mehr Sicherheit im Zuspiel. Nicht erst zu diesem Zeitpunkt war es ein Spiel der Aufschläge. Beide Teams legten immer wieder Serien und Einzelaktionen vor, die die jeweiligen Gegenüber immer wieder vor Probleme stellten. Anika Brinkmann fand zu gewohnter Stärke zurück und zementierte mit knallharten Angriffsbällen die 2:1-Satzführung.

Ihre einzige echte Schwächephase leisteten sich Esther Stahl und Co. in Durchgang Vier: Nach 9:14 und 13:21 hieß es schließlich 16:25 aus Sicht der „Ladies“, die zwischenzeitlich sämtliche Stärken vermissen ließen und die mittlerweile deutlich sicherer agierende Gäste mehr und mehr Raum zur Entfaltung ließen. Was danach folgte, war Spannung, Nervenkrimi, oder auch: Die Grausamkeit des Tie-Break. Eine verspielte 13:9-Führung, zwei vergebene Matchbälle und eine stark aufschlagende 15-jährige Sonthofenerin Sandra Ittlinger waren die Eckdaten zum knappen Sieg der Gäste aus dem Allgäu, die damit ihren ersten Saisonerfolg einfuhren.


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